…nur ein Synonym?

…hm – ich bin irritiert und ratlos zugleich:
Die Teilnahme am „Tag der offenen Tür“ ist/soll für Schüler nur freiwillig sein? Wieso freiwillig? Es ist doch selbstverständlich, dass die Kinder ein solches Fest mitgestalten und auch an diesem Tag Aufgaben übernehmen. Die Lehrerin findet zwar meine Einstellung dazu toll, aber dennoch ist und bleibt die Teilnahme daran freiwillig – ist keine Pflicht. Deswegen keine Pflicht, weil es kein Gesetz gibt, dass die Kinder zur Teilnahme zwingt.
Freiwillig oder gesetzlich verpflichtend?
Und was ist mit selbstverständlich?
Das gibt’s nicht mehr.
Das gibt’s nicht mehr?
Wieso? Ein Wort kann doch nicht einfach so verschwinden, oder doch?

„Kommissar Zufall“ beantwortet mir die Frage einige Zeit später so:
Auf dem eurodesk-Infoblatt „Jugendbegegnungen und Workcamps“ der IJAB (Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.), das ich auf einer Veranstaltung für Jugendliche finde, können Interessierte unten auf dem Infoblatt lesen:

Und noch was

Die Begriffe „internationale Jugendbegegnung“ und „Jugendaustausch“ werden häufig synonym gebraucht, d.h. sie bedeuten das Gleiche. Heute spricht man jedoch eher von internationalen Jugendbegegnungen. Neben diesen offenen Angeboten von internationalen Jugendbegegnungen gibt es noch eine große Anzahl geschlossener Angebote von Jugendverbänden und Sportvereinen. 


Jugendbegegnung und Jugendaustausch ist das Gleiche?
Was für ein Quatsch!
Wer will hier wen für dumm verkaufen?
Und:
Wer hat was davon, wenn sich Jugendliche zukünftig nur noch begegnen, aber kein Austausch (von Wissen, Know-How, Erfahrungen, Wünschen, Ängsten, …) mehr stattfindet?

Die Gleichen, die auch davon profitieren, dass alles nur noch freiwillig oder gesetzlich verpflichtend ist?
Selbstverständlich!

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